Andrea around the world

Liebe Freunde, auf diesem Blog erfahrt Ihr alles über meine Erlebnisse und Abenteuer meiner Reise rund um die Welt!
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Sonntag, 12. Januar 2014

la patagonia vendida

der riesige süden von argentinien. unendlicher himmel und unermesslich weiten, landschaften seit jahrtausenden fast unberüht. es gibt kaum tiere, dafür aber interessante wie nandu (pampa strauss), patagonien fuchs, guanancos (wilde lama art), gürteltiere, pinguine, seelöwen, wale mit jungen, orcas  und es gibt noch weniger menschen. kärgliche vegetation, zumindest ganz im süden, traumhafte landschaften mit eindrücklichen bergen, die sich direkt von meereshöhe bis 2-3000m erheben (fitz roy z.b.) viele  aktive und inaktive vulkane, tiefblaue seen, riesige gletscher. einfach ein paradies, vermutlich eine der schönsten gegenden der welt. ich war dreimal dort und einfach überwältigt.

diese wunderschöne heile welt ist begehrt: weil es wunderschöne flüsse mit kristallklarem wasser gibt und z.b. ted turner im eigenen see im eigenen tal die perfekte forelle fischen möchte, weil diese einmalige schönheit nicht zerstört werden soll und reiche ehemalige unternehmer wie douglas tompkins (unbedingt mal www.tompkinsconservation.org anschauen) sich zum hüter dieser welt berufen fühlen, weil es riesige bodenschätze gibt, deren ausmass zum grössten teil noch nicht erfasst ist, weil benetton als grösster landbesitzer in argentinien noch mehr will und sich wegen einigen hundert hektaren mit den eingeborenen mapuches anlegt. weil, weil, weil …… in diesem buch wird der „ausverkauf" von patagonien beschrieben, die vielen privaten und kommerziellen interessen. :  

ich versuche mich mit spanischen büchern und stelle fest, dass ich die sprache der jounalisten besser verstehe, als die der schriftsteller. muss also noch weiter feilen an meinem spanisch:):):) hasta luego!






schöne blume!

heimweh ?!?

ich weiss nicht so recht. ist eigentlich noch zu früh:) aber nur ein bisschen an der schweiz schnuppern resp. knabbern! 

gestern abend haben wir mit besuchern aus der schweiz die „filiale" der „bärengasse" ( www.restaurant-baerengasse.ch ) von zürich in BsAs besucht. dieter „yellow" meier hat hier in einem alten privathaus ein restaurant eröffnet, nach dem - auch für BsAs ungewöhnlichen konzept der „puertas cerradas" , man steht vor geschlossenen türen . kein name steht angeschrieben, nur die hausnummer. und es erst nach klingeln wird eingelassen. es gibt nur jeweils ein menu. man speist - je nach anzahl der gäste- zu 7 in der grossen stube, zu zweit im kleinen separée, zu dritt im hausflur. gonzalo, der chef, erklärt persönlich jeden der köstlichen gänge. ungewöhnliche sachen, aber echte gute küche und alles schmeckt nachdem, wonach es aussieht. und mut hat der junge mann auch, der u.a. im four season in nyc lernte: gestern gabs z.b. ein gefülltes ravioli in tomatenwasser……… das so fein gewürzt war und der avocado mousse dazu. meinetwegen hätte es davon 5 gänge geben können:):) 
also wer in BsAs mal was ungewöhnliches ausprobieren will: ocho once googeln und reservieren! buen provecho!



urban gardening in BsAs......

natürlich gibts das auch hier. BsAs ist eine sehr grüne stadt, voll von pärken (meistens benannt nach einem land oder einer persönlichkeit). deshalb versucht man auch im ultramodernen stadtteil puerto madero ein bisschen grün und ambiente hineinzubringen. hier wächst ja alles und sonne hat es genug. sobald ein bisschen wasser dazukommt, spriesst und blüht alles……..aber grad so…??

weihnachtskugeln haben die bäume und die blumenbeete bunt gemacht. nur die grosse kugelförmige blume (die den schweizer winter nicht überleben würde, dafür aber hier tapfter den hohen temperaturen stand hält) ist echt. :)






walliser/schweizer als auswanderer!

als die schweiz im vorletzten jahrhundert auch arm war, vor allem in den ländlichen gegenden, haben viele schweizer zum teil sicher auch aus verzweiflung die heimat aufgegeben und sind ein reicheres land wie argentinien aufgebrochen, ein riesiges land mit viel naturreichtum, der aber bewirtschaftet werden musste. die argentinische regierung hat der schweizer regierung damals so eine art kopfprämie bezahlt für jeden einwanderer……. zeiten ändern sich!!!
eine bekannte hat mich auf den beitrag im tagi aufmerksam gemacht. vergesst das theater, das z.z. unter den mitgliedern der argentinischen regierung, abläuft und konzentriert Euch auf den artikel über die einwanderer von damals und ihre nachfahren heute!
ich war letztes jahr in uruguay und bin den spuren ausgewanderter schweizer (150 jahre nueva helvetia in uruguay) nachgegangen. faszinierend. all die schweizerischen namen und an den geschäften, restaurants, hotels, autogaragen, zimmereien etc und nur mehr wenige sprechen deutsch. 
und hier ein lächeln………. zum aufheitern. nicht meins, aber auch nicht schlecht!:):)